https://pixabay.com/de/unfall-verletzung-gefahr-nagel-994005/

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Sinnvolle Investitionen schützen vor Unfällen und Gefahren

Unter Arbeitsschutz versteht man Massnahmen und Mittel, die Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz vor Gefahren schützen. Das betriebliche Gesundheitsmanagement umfasst einen ganzen Katalog an Massnahmen. Entsprechende Strukturen helfen, die Gesundheit und die Motivation der Belegschaft zu steigern und damit Fehlzeiten erheblich zu verringern, denn kranke Mitarbeiter bedeuten unterm Strich weniger Gewinn. Ein Unternehmen mit hohen Arbeitsschutzstandards ist produktiver und für seine Belegschaft attraktiver.

Jeder Arbeitnehmer habt das Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz

Das Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass Arbeitgeber ihre Beschäftigten vor gesundheitlichen Risiken und Unfällen schützen müssen. Das Arbeitsschutzgesetz enthält allgemein gültige Regel für den Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern. Hier gibt es auch Arbeitssicherheitsregelungen für den öffentlichen Dienst. Für spezielle Bereiche gibt es zusätzliche Verordnungen wie die Gefahrstoffverordnung oder Betriebssicherheitsverordnungen. Ferner haben Unfallversicherungen spezielle Unfallverhütungsvorschriften, die eingehalten werden müssen (BG-Vorschriften). Gesundheitsschutz im Bereich Arbeitssicherheit bedeutet zum Beispiel auch Brandschutz. Arbeitgeber, die diese Regelungen nicht einhalten, müssen mit hohen Strafen rechnen. Nicht in jedem Bereich sind spezielle Arbeitsschutzmassnahmen vorgeschrieben, doch immer mehr Arbeitgeber leiten sie freiwillig ein, da ihnen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wichtig ist.

Die Bandbreite an Arbeitsschutzmassnahmen ist gross

Arbeitsschutzmassnahmen können feuerresistente Kleidung, Schallschutz, ergonomische Büromöbel, aber auch präventive Gesundheitsangebote wie Kurse in Autogenem Training sein. Je effizienter der Arbeitsschutz, desto effektiver die Möglichkeiten zur Unfallvermeidung. Der sichere Arbeitsplatz sieht je nach Branche ganz unterschiedlich aus. Um entsprechende Schutzmassnahmen etablieren zu können, muss vorher das Gefährdungsrisiko beurteilt werden. Auch psychische Belastungen sind hierbei zu berücksichtigen.

Wie sieht das gesunde Büro aus?

Zur ergonomischen Büroeinrichtung gehört ein Bürostuhl, der sich genau auf die Bedürfnisse des Benutzers einstellen lässt. Auch der Schreibtisch sollte höhenverstellbar sein und gross genug, um den bequemen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen zu ermöglichen. Er muss genug Stellfläche für technische Geräte bieten. Sämtliche Aufbewahrungsmöglichkeiten sollten leicht erreichbar und Schränke und Container einfach zu bedienen sein. Die Kabel sind so zu verstauen, dass sie keine Stolperfalle darstellen. Bildschirme an Computerarbeitsplätzen dürfen nicht blenden, müssen gross genug und in Höhe und Neigung verstellbar sein. Empfehlenswert ist eine ergonomische Tastatur gegen vorzeitiges Ermüden von Fingern und Handgelenken. Sonst besteht die Gefahr, am RSI-Syndrom oder dem „Mausarm“ zu erkranken. Das RSI- Krankheitsbild entwickelt sich bei ständigen mechanischen Wiederholungen, beispielsweise bei eintönigen Arbeiten am Fliessband. Genau wie beim Mausarm verstärkt eine ungünstige Körperhaltung die Symptomatik. Ebenso wichtig ist die blend- und flimmerfreie Beleuchtung des Arbeitsplatzes. Auch Geräuschpegel und Raumklima haben Relevanz für die Arbeitssicherheit. Andauernder Lärm kann das Wohlbefinden und die Gesundheit stark beeinträchtigen. Schallschutzmassnahmen zur Abgrenzung von benachbarten Arbeitsplätzen und gegen Aussengeräusche sind daher wichtig. Frischluftzufuhr und Grünpflanzen begünstigen ein gesundes Raumklima, das zur besseren Konzentration und zu mehr Wohlbefinden beiträgt.

Krankheiten vorbeugen durch betriebliche Gesundheitsförderung

Eine weitere Möglichkeit, Arbeitsschutzmassnahmen zu etablieren, sind gesundheitsfördernde Angebote im Betrieb. Arbeitgeber können zum Beispiel einen besonderen Gesundheitstag einführen oder sie bieten ihren Mitarbeitern Kurse an. Ernährung, Stressmanagement und Ergonomie spielen hier eine entscheidende Rolle und werden gerne angenommen. Auch Sportkurse, Entspannungskurse oder präventive Angebote wie Ernährungs- und Suchtberatung sind geeignet Massnahmen zum Schutz der Mitarbeiter. Durch sie erhöht ein Arbeitgeber auch seine Attraktivität für interessierte Bewerber und kann einem möglichen Fachkräftemangel entgegensteuern.

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